Rheydter TV mit schwierigem Start in die Bundesliga

von Tilman Bremer

Die Schützen (v.l.n.r): Tilman Bremer, Erwin Janssen, Andreas Schnock, Niklas Remen

Nur 2 Jahre dauerte die Abstinenz des Rheydter TV in der 1. Bundesliga. Nachdem das RTV-Team in der "Hammersaison" 2014/2015 abgestiegen war, musste man sich erst einmal in der zweiten Liga akklimatisieren, in der dann 2015/2016 der vierte Platz, und im letzen Jahr schließlich der zweite Platz belegt werden konnte. Damit stand fest, der Rheydter TV steigt zusammen mit dem SV Zierenberg aus Hessen zurück in die 1. Bundesliga auf. In Leverkusen startete an diesem Wochenende nun die Bundesliga in ihre 21. Saison, das Team des RTV ist in seiner 14. Saison mit dabei.

Mit Niklas Remen vom SSK Kerpen gab es einen Neuzugang in der Mannschaft, die anderen Schützen sind die "alten Hasen" die sowohl beim Abstieg als auch beim Wiederaufstieg mit dabei waren. In Summe standen am Samstag also mehrere Jahrzente Ligaerfahrung an der Linie.

Die Vorbereitung auf die Saison war intensiver als sonst, der extreme Anspruch der höchsten Klasse war allen Beteiligten bewusst. Und die Rechnung ist teilweise aufgegangen: Mit einem Schnitt von genau 56 Ringen pro Passe erreicht der Rheydter TV ein Level, dass zuletzt in der Saison 2012/2013 verzeichnet werden konnte. Das Ergebnis ist sowohl besser als beim Abstieg aus der Bundesliga, als auch besser als beim Aufstieg im vergangen Jahr.

Leider hat es nicht geholfen: Nur 2 Unentschieden aus 7 Matches ergeben 2 Punkte und damit vorerst den achten und letzten Platz in der Liga. Das Niveau ist auch in diesem Jahr wieder enorm. Mit einer Leistung, in der man sich vor wenigen Jahr noch gut in der Bundesliga hätte halten können, hat man nun heftig um den Klassenerhalt zu kämpfen.

Die Erfahrung lehrt aber auch, dass in einer Liga, in der die Leistungen so nah beieinander sind, im Endeffekt alles möglich ist. Der KKB Köln liegt zum Beispiel mit einem schlechteren Schnitt von 55,5 Ringen auf dem sicheren sechsten Platz, Dauelsen mit 56,5 Ringen rund einen Ring pro Passe besser, liegt auf Platz 7 dahinter. Bis zum Ende der Saison wird sich hier noch einiges tun. Die Klasse zu halten bleibt für den Rheydter TV weiterhin das ausgesprochene Ziel, und realistisch ist es allemal!

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